Aktuelles

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Oldtimer der Region

Vom Auto, Traktor über Kinderwagen bis zum Fahr- und Dreirad

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Zeitungsbericht Marktkorb, 23.03.2009 

Fulda/Lauterbach. Wir sind neugierig. Wir sind wissbegierig. Wir wollen sie sehen. Denn nicht nur wir von der Redaktion, sondern auch unsere Leser lassen sich von über 30 Jahre alten, Rollen, Räder oder Reifen tragenden Fahrzeugen verzaubern…

Der Geschäftsinhaber des Fuldaer Autohauses Friedrich und Maier, Reinhold Friedrich, öffnete auf Nachfrage der Redaktion die Pforte zu "seinen" Schätzen in der unteren Etage. Doch wer vermutet, dass dort mehrheitlich Oldtimer eines weithin bekannten schwedischen Autobauers zu finden sind, der wird schnell eines besseren belehrt.

Verführerisch glitzern liebevoll in kräftigen historischen Farben lackiert wahre Oldtimer-Prachtstücke wie zum Beispiel ein Triumph TR6 oder ein MGB 1800 vor dem Auge des neugierigen Betrachters.

"Meine Liebe zu Oldtimern begleitet mich bereits seit meiner Jugend. Gemeinsam mit einem Freund habe ich meiner Liebe zu englischen Oldtimern gefrönt und oft tagelang in einer gemieteten Garage daran herumgeschraubt", fügt der Fuldaer Autohändler verschmitzt hinzu.

"Und daran hat sich eigentlich kaum etwas geändert, denn bereits seit Beginn meiner Tätigkeit als Autohändler waren bei uns Tür und Tor stets für Oldtimer geöffnet."



 

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"Immer noch restaurieren wir Liebhaberstücke, angefangen von der Überholung des Motors, der Instandsetzung des Innenausbaus bis hin zur Lackierung, und erst nach ausgiebigen Testfahrten geben wir das Schmuckstück guten Gewissens wieder zurück in die Hände des Eigentümers."

Denn noch höher als für Oldtimer schlägt Friedrichs Herz für den Handel. Nicht ohne Grund bezeichnet der pfiffige Geschäftsmann seine Zuneigung zu reizend-alten Vehikeln als eine "Liebe auf Zeit", denn auch wenn dem passionierten Liebhaber flacher, breiter und zunächst undefinierbarer, mehr als 30 Jahre alter Fahrzeuge der Abschied seiner Schützlinge schwer fällt, so ist es doch das Handeln und die immer neue Herausforderung an neuen "alten" Schätzen, die den kundigen Augen Friedrichs einen unverwechselbaren Glanz in die Augen treibt.

Doch auf einen Oldie wird der noch so engagierte Händler wohl nie verzichten mögen – und zwar ist das "der Mini meiner Frau. Er stammt noch aus der Zeit der automobilen Anfänge und ist das heimliche Herzstück unserer Sammlung, und der wird nicht verkauft", betont Friedrich lachend und fährt scherzend fort: "Eher käme die Großmutter über den Ladentisch!"